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Serienrezension | Discovery of Witches Staffel 1

Lange Zeit dachten wir, die Ära der Vampire wäre beendet. Nach Twilight, Vampire Academy, House of Night und vielen anderen Buchreihen, war das Thema Blutsauger dann auch ein bisschen *Achtung, Wortwitz* ausgelutscht und die Handlungen vorhersehbar. Durch die neue Sky-Serie A Discovery of Witches, die auf der All-Souls-Trilogie von Deborah Harkness basiert, werden Vampire, Hexen und Dämonen wieder zum Leben erweckt.

A Discovery of Witches: Die Handlung

Diana Bishop ist nicht nur Historikerin, sondern auch eine Hexe, die aber ihre Wurzeln verleugnet. Eines Tages entdeckt sie in einer Bibliothek ein geheimnisvolles Buch, dass seit sehr langer Zeit von allen magischen Wesen, Vampiren, Hexen und Dämonen, gesucht wird. Die Entdeckung von Diana interessiert auch Matthew Clairmont, ebenfalls Professor und ein Vampir. Beide wollen das Buch schützen, damit es nicht in die falschen Hände fällt, wie zum Beispiel in die des dubiosen Hexers Peter Knox, denn die Kräfte aller magische Wesen scheinen schwächer zu werden und sie drohen auszusterben. Diana und Matthew entwickeln Gefühle füreinander. Eine Liebe zwischen den Spezies ist allerdings verboten und plötzlich werden die beiden von sämtlichen Wesen verfolgt.

A Discovery of Witches: Unoriginielles Thema, toll umgesetzt

Mittlerweile gibt es so viele Vampirgeschichten, dass doch eigentlich nichts wirklich originelles und neues mehr dazukommen kann, oder? Stimmt! Und trotzdem hat A Discovery of Witches es geschafft ein ausgelutschtes Thema spannend umzusetzen. Die Geschichte um die beiden Protagonisten Diana und Matthew ist einfach erwachsen und nicht so verkitscht wie viele andere Buchadaptionen. Diana ist kein verschüchtertes Mädchen, sondern eine kluge, mutige und wortgewandte Frau, die einem Vampir, trotz seiner immensen Stärke auch mal Paroli bietet! Solche Frauen braucht die Serienlandschaft! Und wenn Matthew das Gefühl hat, seine Vampirinstinkte überkommen ihn, rät er Diana beispielsweise sich zwar von ihm zügig zu entfernen, jedoch nicht zu rennen, damit sie seinen Jagdtrieb nicht auslöst. Sehr vernünftig und nachvollziehbar. Die Chemie zwischen den beiden Stimmt einfach und macht die Liebesgeschichte sehr glaubwürdig und viel weniger kitschig.

Matthew erforscht außerdem das Aussterben der magischen Wesen und deren Kräfte. Dadurch bekommt die ganze Geschichte eine wissenschaftliche Note und macht die Handlung noch anspruchsvoller.

A Discovery of Witches: Die Schauspieler

Sowohl die Hauptdarsteller Matthew Goode und Teresa Palmer, als auch die Nebendarsteller, wie Owen Teale (Game of Thrones) als Peter Knox und Alex Kingston als Dianas Tante Sarah sind sehr gut gecastet und spielen ihre Rollen wirklich sehr überzeugend.

A Discovery of Witches: Ein Fazit

Selten kommt Langeweile beim Zuschauen der acht Folgen der 1. Staffel auf. Ab und zu gibt es einige Längen, die jedoch durch die Kulissen von Oxford oder Venedig, der Chemie der Protagonisten und der immer neuen Erkenntnisse über das Buch, Dianas Vergangenheit und ihre verborgenen Kräfte locker ausgeglichen werden.

Mich hat die Serie so gut unterhalten, dass ich mir sofort die Bücher der All-Souls-Trilogie zugelegt habe. Es gibt also eine klare Serienempfehlung von mir!


A Discovery of Witches läuft seit dem 26. April 2019 auf Sky. Die 2. Staffel wird bereits gedreht. Einen genauen Starttermin gibt es noch nicht, allerdings soll sie gegen Anfang 2020 erscheinen. Die Neuzugänge im Cast wurden in einer Pressemitteilung bereits verkündet: Steven Cree (Outlander) wird die Rolle von Gallowglass De Clermont übernehmen, Matthews Neffen, mit dem er eine sehr enge Verbindung hat.

 

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