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Rezension | Die Auserwählten. Killorder – James Dashner

Was geschah, bevor Thomas ins Labyrinth kam und warum wurde ANGST gegründet? Fünfzehn Jahre früher ist das Land durch Sonneneruptionen und Tsunamis vollkommen verwüstet, die Ressourcen sind knapp und die wenigen Überlebenden warten verzweifelt auf Hilfe. Mark und seine Freunde irren durch die verlassenen Städte und Dörfer. Als ein Hubschrauber auftaucht, glauben sie an Rettung. Stattdessen werden sie mit Pfeilen beschossen. Und jeder, der getroffen wurde, zeigt Symptome einer tödlich verlaufenden Krankheit.

Quelle: Carlsen

Jeder, der Maze Runner gelesen oder die Filme gesehen hat, war garantiert daran interessiert, wie sich das alles überhaupt entwickelt hat. Wie es so weit kommen konnte, dass Versuche an Kindern vorgenommen werden mussten. Der vierte Teil der Reihe, Killorder, enttäuscht dieses Bedürfnis nach Wissen in keinster Weise. Man erfährt von Mark, der Hauptperson, nicht nur alles über den Brand und seine Entwicklung. Man erfährt auch, welche furchtbaren Katastrophen sich ereignet haben, um die Welt in ein nie dagewesenes Chaos zu stürzen.

In Zwischenkapiteln erfährt man aus Marks Sicht, wie er die Katastrophe erlebt hat. Meiner Meinung nach, hätten es davon ruhig ein paar mehr Kapitel sein können. Dass so etwas vielleicht auch mit der Welt passiert, während wir oder unsere Kinder hier leben, ist ja leider gar nicht so unwahrscheinlich. Trotzdem war die Handlung auch an sich spannend genug, um immer weiter zu lesen und endlich mehr darüber zu erfahren, warum diese Hubschrauber mit Pfeilen um sich schießen und offensichtlich eine Art Virus verbreiten.


Viele Handlungsverläufe innerhalb von killorder kann man sich schon denken, bevor sie aufgeklärt werden. Der Spannung hat das jedoch keinen Abbruch getan. Man fiebert dem Ende und einer endgültigen Aufklärung entgegen und plötzlich ist das Ende dann auch schon da und überrascht einen trotzdem!

Mit Mark als Hauptcharakter konnte ich mich gut anfreunden, auch wenn er mich als Leser manchmal ein wenig zu sehr auf Abstand hielt. Auch mit dem alten Ex-Soldaten Alec ist eine super sympathische Person an Marks Seite. Wobei mir Alec mit seiner mürrischen und ruppigen Art doch manchmal etwas sympathischer war. Auch die beiden Frauen Trina und Lana haben nicht nur etwas Herzlichkeit und Weiblichkeit mit in die Geschichte gebracht, sondern die Handlung auch noch so richtig vorangetrieben. Man hat nicht nur mit den Hauptpersonen gelitten und gehofft, sondern auch mit den Nebencharakteren, die zwar ein bisschen zu kurz gekommen, aber dennoch schnell ans Herz gewachsen sind.

Schon in den anderen drei Teilen von „Die Auserwählten“ empfand ich James Dashners Schreibstil als einfach. Nicht vom Sprachgebrauch her, sondern eher wenn es darum geht, der Handlung zu folgen oder die Emotionen der Personen nachzuvollziehen. Oft kann ich seine Bücher gar nicht aus der Hand legen.

Abschließend kann ich nur sagen, dass mich die Handlung sehr gefesselt hat und die Charaktere mich auch relativ gut mitgerissen haben. Killorder wurde in kürzester Zeit ausgelesen. Was gibt es dann noch zu sagen? 🙂

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