„Die Auslese – Nichts vergessen und nie vergeben“ – Joelle Charbonneau

 

Ich weiß nicht, ob ich bereit bin, eine Anführerin zu werden, oder ob ich den Krieg aufhalten kann, der alle bedrohen wird, die ich liebe.

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Autor: Joelle Charbonneau
Titel: Die Auslese – Nichts vergessen und nie vergeben
Teil einer Reihe? Ja 2/3
gebundene Ausgabe/ Taschenbuch
Seitenzahl: 416 Seiten
Verlag: Penhaligon (Januar 2016)
ISBN: 978-3-7645-3118-8
Preis: 9,99 €
Genre: Fantasy / Dystopie

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Cia Vale ist gemeinsam mit ihrem Freund Tomas an der Akademie von Tosu City aufgenommen worden. Und obwohl die Regierung ihnen ein Medikament verabreicht hat, das alle Erinnerungen an das brutale Auswahlverfahren der »Auslese« löschen soll, hat Cia nichts vergessen – weder die schrecklichen Todesfälle noch ihre Liebe zu Tomas.

Ab sofort kennt sie nur noch ein Ziel: die »Auslese« zu beenden, indem sie dafür sorgt, dass die ganze Welt die grausame Wahrheit erfährt. Doch damit bringt Cia nicht nur sich selbst, sondern auch alle, die sie liebt, in größte Gefahr …

Genau wie beim ersten Teil bin ich wieder extrem zwiegespalten. Dieser Teil ist meiner Meinung nach eine Verbesserung zum ersten Teil. Jetzt wirkt es tatsächlich überhaupt nicht mehr wie ein Hunger Games Abklatsch. Cia und Tomas haben es also endlich an die Universität geschafft und nun stehen ihnen weitere Tests bevor, bei denen sie sich auch noch gegen andere Studenten aus Tosu-Stadt behaupten müssen. Zwar hat sich die Art der Story verbessert, aber die Handlung an sich eher nicht. Ständig gibt es neue Tests. Und völlig egal, wie schwierig diese Tests sind und ob sie auf körperliche oder geistige Fähigkeiten abziehen, die unfehlbare Cia schafft diese Aufgaben mit links. Sie ist immer diejenige mit der zündenden Idee, die die sich alles traut und die, die immer und überall die Nerven behält. Sie wird von der Regierung beobachtet, hat mehr Kurse als alle anderen, außerdem noch ein Praktikum und..ach ja, die Auslese will sie auch noch eigenhändig beenden. Ist aber natürlich alles kein Problem! Denn die übernatürlich begabte Cia schafft alles. Ich mag ja auch starke, weibliche Charaktere, aber das ist doch langsam nicht mehr ihr ernst? So perfekt ist doch niemand und umso mehr man liest, umso lächerlicher wird es.

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Und trotzdem werde ich auch den nächsten Teil lesen, weil ich einfach wissen will, wie es weiter geht. Irgendwie hoffe ich mittlerweile, dass Cia einmal etwas nicht schafft, damit man sich des Endes nicht so sicher ist. Trotz allem hat Joelle Charbonneau einen super Schreibstil, der einen dazu bringt, trotz des ganzen Kopfschüttelns weiterzulesen. Das und die Idee hinter diesen Büchern, ist der Grund warum ich weiter lesen werde.

Nach einer Weile gibt es echt nichts mehr, dass einen groß überraschen könnte, was alles etwas langweilig macht, obwohl die Handlung an sich extrem spannend sein könnte. Trotz allem werde ich weiter lesen, weil ich einfach wissen muss, wie alles endet.

2 Sterne - Geht so

Vielen Dank an Random House für das Rezensionsexemplar!


Habt ihr schon den 2. Teil gelesen, oder habt ihr nach dem ersten vielleicht schon aufgehört? Fandet ihr die beiden Teile vielleicht unglaublich gut?

Schreibt mir doch eure Meinung in die Kommentare.

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